Papierwende für Schulen

Am Beispiel unseres Papierkonsums kann „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ praktiziert werden. Der Besuch der Ausstellung bietet einen Einstieg in die Papierproblematik. Das Thema Papier ermöglicht besonders einfach nachhaltige Veränderungen in Schule und Alltag. SchülerInnen können in ihrem eigenen Lebensumfeld Handlungsmöglichkeiten erkennen und umsetzen.

Die Fortbildung „Papier hat viele Seiten“ ist besonders geeignet, Interesse für das Papierthema zu wecken. Eine Fortbildung sollte ca. 6 bis 12 Monate bevor die Ausstellung in die Stadt kommt, angeboten werden. Erfahrungsgemäß ist die Resonanz groß, wenn in der Zwischenzeit Informationen durchsickern oder wenn einzelne Engagierte schon nach der Fortbildung beginnen, eigene Aktivitäten zu entwickeln. So verbleibt genügend Zeit die Papierwende (Ausstellungsbesuch, ggf. eigene Projekte) in die Schuljahresplanung zu integrieren. Bieten Sie neben der inhaltlichen Fortbildung „Papier hat viele Seiten“ auch eine Papierkunst-Fortbildung an. Sie erreichen andere Fachlehrer als mit der inhaltlichen Fortbildung und zeigen die Vielseitigkeit des Themas.

Werben Sie für die Papierwende auf den ein bis zweimal im Jahr stattfindenden Schulleiterkonferenzen. Die Tagesordnung einer solchen Sitzung ist oft sehr eng, überlegen Sie deshalb genau, welche Informationen Sie vermitteln wollen. Gehen Sie davon aus, dass Ihnen 15 bis 20 Minuten Zeit zu Verfügung stehen, um die Papierwende in diesem Gremium zu präsentieren. Wenn Sie ihre Sache hier gut machen, haben Sie erfahrungsgemäß beste Chancen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schulen.

Veranstalten Sie einen Runden Tisch, laden Sie alle Schulen, insbesondere Lehrer, die zu Umweltthemen arbeiten ein. Der Runde Tisch bietet Ihnen ebenfalls die Möglichkeit, die Papierwende in großer Runde vorzustellen. Bei einem Runden Tisch haben Sie erheblich mehr Zeit und sollten die Chance nutzen, die Vielfalt des Themas darzustellen und mit den Anwesenden schulübergreifende Projekte zu initiieren. In Brilon ist dabei die Idee der Schülerausstellung „Papier hat viele Seiten“ entstanden: In einer Sonderausstellung wurden in den gleichen Räumen, in denen zuvor die Papierwende ausgestellt war, anschließend die Projekte der Schulen zum Thema Papier öffentlich präsentiert.

Laden Sie LehrerInnen zu einer Ausstellungsführung ein und stellen Sie dabei das Rahmenprogramm vor. Machen Sie bereits in der Einladung zur Ausstellungseröffnung auf Ihre Angebote aufmerksam. Bieten Sie die ersten 10 Schulbesuche kostenlos an, Sie werden sich wundern, wie schnell die ersten Anmeldungen kommen. Zum Ende der Ausstellungszeit sind die Termin in der Regel knapp, am Anfang kommen die Anfragen häufig zögerlich. Durch den Anreiz der kostenlosen Angebote, können Sie dieses Problem lösen und die Mundpropaganda in Schwung bringen.

Falls Sie noch keine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Schulen haben oder neue Anregungen brauchen, beraten wir Sie gerne. Wir können Ihnen eine Vielzahl an Ideen und Materialien zur Verfügung stellen und Sie bei Bedarf für deren Einsatz schulen. Z.B.: Diavortrag Kanada, eine Powerpoint-Präsentation Brasilien, ein Papier-Parcours, Einführung in die Papierkunst, Wald-Erfahrung, sowie verschiedene zielgruppenorientierte Ausstellungsführungen mit Quiz und/oder Papierschöpfen (Preise und weitere Angebote auf Anfrage).


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