Papier sparen schützt Wald und Ressourcen

Die Zuspitzung der weltweiten Umwelt-, Ressourcen- und Klimaprobleme stellt besonders an die klassischen Industrieländer die Anforderung, Konsumgewohnheiten zu ändern. Stellvertretend für nahezu alle Bereiche, deren massenhafter Verbrauch ernsthafte Probleme für den Erhalt unserer Umwelt verursacht, steht der Umgang mit unserem Alltagsprodukt Papier. Mit über 240 kg Papier pro Kopf und Jahr gehört Deutschland nach wie vor zu den größten Verbrauchern von Papierprodukten weltweit. Aber nur ein geringer Teil des Rohstoffes Holz wird dafür in Deutschland gewonnen. Und die nachwachsende Ressource Holz wird immer begehrter: für Papier, die holzverarbeitende Industrie, den Energiemarkt.

Das Netzwerk Papierwende gibt einen Überblick über den aktuellen Stand des Verbrauchs und die Auswirkungen des Nutzungsdrucks auf die Urwälder der Erde geben. Darüber hinaus werden Strategien gezeigt , die zu einem zukunftsfähigen – also bewussten und verringerten – Papierverbrauch in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereich führen. Es gilt neue Wege zu finden, die ein umweltverträgliches Maß des Papierverbrauchs aufzeigen, den Abschied von Gewohnheiten erleichtern und den Gewinn für die Umwelt deutlich machen.

Seit vielen Jahren machen Initiativen und Verbände gemeinsam im Netzwerk Papierwende auf den Zusammenhang zwischen unserem Papierkonsum einerseits und Wald- und Ressourcenschutz andererseits aufmerksam. Längst ist klar: Die Umstellung auf Recyclingfasern reicht nicht aus – die Notwendigkeit der gezielten Verringerung ist offensichtlich!

 


Diese Seite wurde gefördert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen.